Der 4. Tag begann anders als die letzten drei Tage im Jugendheim. Ungewöhnlich war, dass keiner der Leiter dort übernachtet hatte, da wir alle unsere Schlafvorräte für die bevorstehende Übernachtung auffüllen mussten. Aber dazu mehr in einem separaten Bericht.
Zwischen 11 und 13 Uhr trudelten wir Leiter so langsam ein, um alles wieder an seinen Platz zu räumen. Doch oh Wunder – es war bereits erledigt. Waren es fleißige brasilianische Zwerge? Wohl kaum. Aber wir beschwerten uns nicht, denn so hatten wir weniger zu tun. Die Zeit verbrachten wir mit Kaffeetrinken und Sonnenschein genießen. Doch hatten wir nicht etwas vergessen? Richtig, der Bericht für den vorherigen Tag musste noch geschrieben werden. Also ran an die Tastatur. Um 11:10 Uhr war der Bericht fertig. Anschließend fuhren zwei Leiter noch zu einer befreundeten Hilfsorganisation, um Sachen für die Übernachtung abzuholen. An dieser Stelle ging ein herzliches Dankeschön an die Johanniter Jugend im Regionalverband Ostwestfalen für die Unterstützung mit Feldbetten.
Der Tag davor war vollgepackt: Zuerst entfernten wir alle verderblichen Lebensmittel aus der Küche. Danach gab es ein Bastelangebot, bei dem die Teams vom Lebenkicker ihre eigenen Trikots gestalten konnten. Anschließend folgte das nächste Ferienspiel-Highlight: das Schmuggler-Spiel. Ein Kind sagte zu einem Polizisten: „Nimm diese Karte… dann mache ich einen Plus.“ Es wurde geschmuggelt wie bei den Großen, und die Polizei hatte alle Hände voll zu tun. Die Leiter, die nicht am Schmuggel beteiligt waren, entspannten auf der Hüpfburg oder begannen mit dem Bericht für die Webseite. Und was soll ich sagen – jeder hatte Schweißperlen auf der Stirn, selbst die Leiter auf der Hüpfburg. Anschließend wurden die Trikots bei einem Turnier eingeweiht. Wer dann noch nicht genug hatte, konnte sich beim Torwandschießen austoben. Spätestens danach hatten auch die Kinder Schweißperlen auf der Stirn.
Danach war es für anderthalb Stunden ruhig im Haus. Was dann passierte und was wir Leiter uns ausgedacht hatten, steht im Extra-Bericht über die Übernachtung.
Hallo zusammen, ich habe euren Bericht über den vierten Tag im Jugendheim mit großem Interesse gelesen. Besonders die Erwähnung der Hüpfburg hat mich angesprochen, da ich selbst schon oft erlebt habe, wie viel Spaß Kinder damit haben. Die Idee mit dem Schmuggler-Spiel klingt auch richtig spannend, vor allem die lustige Reaktion des Kindes mit der Karte hat mich zum Schmunzeln gebracht. Wie organisiert ihr solche Spiele, damit alle Kinder mitmachen können, auch die schüchterneren? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.
Hallo Bettina, vielen Dank für die lieben Worte. Es freut uns sehr zu hören, dass der Bericht so positiv angekommen ist. Unsere Erfahrung zeigt, dass wir fast immer auf großes Interesse bei den Kindern stoßen. In der Regel machen sie ganz selbstverständlich mit, ohne viel Überwindung. Gerade durch die spielerische und entspannte Atmosphäre finden auch schüchternere Kinder schnell ihren Platz und sind mitten im Geschehen dabei.