Nach wochenlanger Planung und Vorfreude war es endlich so weit – unsere große Übernachtungsparty startete. Schon beim gemeinsamen Abendessen mit Gyros Pita war klar, in welchem Land wir kulinarisch gelandet waren: Griechenland. Die Kinder waren begeistert und schlugen sich die Bäuche voll. Und als ob das nicht genug gewesen wäre, gab es im Anschluss noch einen superleckeren Nachtisch, der für die nötige Energie sorgte.

Nach dem Essen wurde es spannend: Wir spielten unsere eigene Version des beliebten Mörderspiels. Die Kinder waren mit vollem Eifer dabei und verdächtigten sich gegenseitig. Wenn die Kids am nächsten Tag Sätze sagten wie „Ich bin der Gott des Feuers und der Architektur!“, wusste man, dass sie bei der Sache gewesen waren. Zum Abschluss des Abends machten wir gemütlich Stockbrot am Lagerfeuer, bevor es dann hieß: Nachtruhe und Film ab.

Während die Kinder selig schlummerten, nutzten wir Leiter die Nacht, um den Morgen zu planen und das große Finale am Freitagnachmittag vorzubereiten.

Am nächsten Morgen, pünktlich um 08:00 Uhr, wurden die Kinder von zwei topmotivierten Leitern geweckt. Die Frage des Tages lautete: „Justin, wie kann man so gute Laune haben?“ Die Antwort war einfach: früh schlafen gehen und wissen, dass ein super Tag bevorstand.

Danach stand Morgensport auf dem Programm – eine Runde „Laurenzia“. Nachdem wir in müde Gesichter geblickt hatten, erklärten wir das Spiel: Gemeinsam sangen wir „Laurenzia, liebe Laurenzia mein, wann werden wir wieder zusammen sein? Am Montag!“ – und bei jedem Namen (Laurenzia oder Wochentag) gab es eine Kniebeuge. Julian und ich waren fit und wach, was man von manch anderen Leitern nicht behaupten konnte.

Kurzerhand entschieden wir, die Kinder zwei Runden ums Haus zu schicken. Vanessa machte in der ersten Runde das Tempo, Lennard in der zweiten. Anschließend gab es ein Frühstück, das sich alle redlich verdient hatten.

Danach kehrte wieder Ruhe ein. Wir Leiter nutzten die Zeit, um den Schlaf der letzten Nacht auf der Hüpfburg nachzuholen, bevor es hieß: Auf in den letzten Tag und ins große Nass.